"Modern Self Defence" (moderne Selbstverteidigung) ist ein offenes Selbstverteidigungs-system, welches anfangs der 80er Jahre von Martin Wietschorke, Lothar Kroheck und mehreren anderen Dan-Trägern entwickelt wurde.
Es beinhaltet mehrere klassische Kampfsportarten wie Judo, Karate, Aikido, Tae Kwon Do, ATK (Anti-Terror-Kampf), Ju-Jutsu, Ninjutsu, Goshin Jutsu Aikido, westliches Kick- und Thaiboxen, Nin-Jutsu, auch den harten Kampfstil des Tokagure Ryu Ninjutsu. Aus diesen meist asiatischen Kampfsportstilen wurden die wirkungsvollsten Techniken übernommen und neu kombiniert, um auf Angriffe effektiv reagieren zu können.
Die von H.J. Fiedler in Berlin gegründete "International Stick and Knife Figthing Association" (I.S.K.F.A.) wurde 1986/87 in die M.S.D.O. (Dachorganisation des MSD) eingelagert, wodurch Stock- und Messerkampf in die M.S.D.O. integriert und nun verstärkt gelehrt wird. Trotz dieser Einlagerung blieb die I.S.K.F.A. eine eigenständige Organisation mit eigenen Seminaren und Trainerlizenzen.
M.S.D. wird gleichwohl bei Behörden, Personenschützern, Security-Einheiten, deutschen Bundeswehr, als auch in zivilen Vereinen gelehrt. Da es sich um ein offenes System handelt, wird es ständig weiterentwickelt und auf die Belange des Durchschnittsmenschen angepasst. Hier liegt die grosse Stärke dieses Selbstverteidigungs-Systems, da es weder sportliche Höchstleistungen, noch Kadergehorsam erfordert und dem Individuum im Rahmen des Lehrprogramms ein auf seine Anlagen und Fähigkeiten angepasstes Training, bei gleichzeitiger Förderung der Eigenkreativität und Harmonisierung der Bewegungsmotorik bietet. Heute ist Modern Self Defence ein anerkanntes Kampfsystem in der Welt der Selbstverteidigung. Neben der waffenlosen Selbstverteidigung wird der Gebrauch aller gängigen Waffen und deren Abwehr sowie die Einbeziehung von Gegenständen des täglichen Lebens zur Verteidigung gelehrt.
Im Verlauf der letzten 12 Jahre durchlief das System einen Eigendynamisierungsprozess, was einerseits zu einer enormen Effizienzsteigerung und andererseits zu einer Simplifizierung der Erlernbarkeit beitrug.
Durch diese Eigendynamik entstanden Splittergruppen, die sich wiederum in verschiedene spezifische Techniken und Richtungen weiterentwickelten, aber trotzdem unter dem Namen M.S.D. bekannt waren. Eine Gruppe bestand aus 3 Brüdern, deren Schwerpunkte auf Selbstverteidigung auf Security-Basis und Eigeninitiative, Schmerzhebel, Schmerz-, Nerven- und Reflexpunkte basieren. Jeder dieser 3 Brüder ist mehrfacher Dan-Träger in verschiedenen Kampfsportarten, wie z.B. MSD, Ju-Jutsu, Ninjutsu, Shotokan-Karate, Tanto Jutsu Do, Pan-Lung Shaolin Kempo Kung-Fu etc.
M.S.D. kann jeder erlernen, egal welches Geschlecht oder welche Körperstatur. Es kommt dabei auch nicht darauf an, wie stark jemand ist, sondern auf Effektivität, Schnelligkeit und vor allem auf die Bewegungsabläufe. Gerade für Frauen ist dies von besonderer Bedeutung, sind sie den Angreifern fast immer körperlich unterlegen (kleiner, leichter, weniger stark).
M.S.D. ermöglicht es, mit wenig Kraftaufwand und der richtigen Technik seinen Gegner zu überwältigen.
M.S.D. zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
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Angaben zur Person:
Dennis Weber kam im Alter von 9 Jahren durch seine Brüder zum M.S.D.O. Verbrachte dann die Jugendzeit hauptsächlich im MSDO, wobei er mit 13 Jahren Tanto Jutsu Do, mit 15 Jahren Pan-Lung Shaolin Kempo Kung-Fu und mit 18 Jahren noch Shodokan-Karate erlernte. Dank seiner grossen Bemühungen im Jugendalter erhielt er im 18. Lebensjahr schon den Schwarzgurt mit 1. Dan MSD mit Anwärter-Aufruf im gleichen Jahr den 2. Dan ablegen zu können.
Zwischen dem 18. und 26. Lebensjahr erreichte er den 5. Dan MSD, den 2. Dan Tanto Jutsu Do, den 1. Dan an-Lung Shaolin Kempo Kung-Fu, den 3. Kyu Shodokan-Karate.
Durch Lehrgänge bildete er sich zusätzlich zum Instructor Security und Instructor One by One Streetfight aus.
Um technische Erfahrungswerte zu sammeln, das Gelernte besser umsetzen, und den Schülern den Ernstfall näher bringen zu können, nahm er während 2 Jahren an Käfigkämpfen teil.
Seit 4 Jahren lebt er in der Schweiz, von wo aus er in den ersten 2 Jahren regelmässig in Deutschland Training und Seminare gab und an Wettkämpfen teilnahm. Aus beruflichen Gründen und aus Rücksicht auf seine kleine Familie fehlte die Zeit immer öfter um nach Deutschland zu fahren. Aber seine Leidenschaft zum Kampfsport liess ihn nie los und so fand er den Weg zur S-P-S Einsiedeln Sicherheits-Kampfsportschule, wo er heute als Trainer MSD, verschiedenen anderen Kampfsportarten und als Security-Ausbilder tätig ist.